Herzlich willkommen!
Unter dem Motto „Mehr Netto, mehr Freiheit, mehr Solidarität“ fand vom 11.11.2010 bis zum Jahresende 2011 das „Jahr des Kirchenaustritts“ statt. Wir wollten damit ins öffentliche Bewusstsein bringen, dass sich ein Kirchenaustritt für alle lohnt: Sie haben mehr Geld in der Tasche und wenn Sie nur die Hälfte der eingesparten Kirchensteuer direkt an soziale Einrichtungen Ihrer Wahl spenden, kommt dort dennoch mehr an.
In dem Jahr haben wir viel erreicht. Mehr als 70.000 Faltblätter haben wir unter die Leute gebracht und in zahlreichen Zeitschriften und Tageszeitungen, darunter Frankfurter Rundschau, taz und Junge Welt, sind Anzeigen erschienen, die zum Kirchenaustritt aufriefen. Ein ganz besonderes Highlight ist uns zum Papstbesuch im September gelungen. Während dieser in Berlin weilte, rechneten wir auf Großflächenplakaten vor, dass die Kirchen viel mehr Zuschüsse von der öffentlichen Hand erhalten, als sie aus Kirchensteuermitteln für öffentliche soziale Zwecke aufwenden. Und die Bildzeitung lieferte uns noch eine perfekte Kulisse für diese subversive Aktion.
Dass all dies stattfinden konnte, haben wir den zahlreichen Menschen zu verdanken, die uns tatkräftig unterstützt haben. Sowohl durch aktive Mitarbeit als auch durch Spenden. Dafür bedanken wir uns herzlich!!! Zwar ist die Aktion nun beendet, aber wir haben den Kirchenaustrittsflyer nochmal in einer zeitlosen Variante aufgelegt. Dieser kann ab sofort kostenlos in kleinen Mengen bezogen werden. Eine Mail genügt. Außerdem bleiben wir auch 2012 nicht untätig. Mit der Kampagne gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz (GerDiA) widmen wir uns nun den skandalösen Sonderrechten der Kirchen gegenüber Arbeitnehmern. Auch bei diesem Anliegen können Sie uns unterstützen.
Auf dieser Seite können Sie sich über das Anliegen der Kampagne informieren. Darüber hinaus erfahren Sie, warum sich ein Austritt für Sie lohnt und dass Sie sich kein schlechtes Gewissen einreden lassen müssen. Denn die Kirchen geben in Wahrheit nur einen Bruchteil für öffentliche soziale Zwecke aus. Warum also das Geld nicht gleich direkt für soziale Zwecke zur Verfügung stellen? Das Finanzgebaren der Kirche bietet jedoch längst nicht den einzigen Grund dafür, einen Austritt in Erwägung zu ziehen. In der Rubrik Warum austreten können Sie sich zum Nachdenken anregen lassen.
Sofern wir Sie überzeugen konnten, dass sich ein Verlassen der Kirche für Alle lohnt, erfahren Sie unter Wie austreten, wie der Schritt in die Freiheit funktioniert. Keine Angst, es tut nicht weh, wie Sie unseren gesammelten Erfahrungsberichten entnehmen können.
Anders als die Kirchen erhalten die Macher dieser Kampagne keine üppigen Staatszuschüsse. Daher sind wir auf Mithilfe angewiesen. Wie Sie für die Kampagne spenden können und welche Möglichkeiten der Beteiligung es gibt, erfahren Sie unter Mitmachen und Material dazu finden Sie hier. Durch den Kauf von Shirts, Aufklebern, Buttons und Co. können Sie die Kampagne ebenfalls unterstützen.
